Wie der Hopfen ins Bier kommt

Hier geht’s zum Erklärfilm des Deutschen Brauer-Bunds!

 

Hopfen hat eine lange Kulturgeschichte: In der Naturheilkunde, aber auch beim Bierbrauen findet er seit Jahrhunderten Verwendung. Das grüne Gewächs mit den kleinen Dolden gilt als die „Seele des Bieres“ und verleiht ihm nicht nur den typischen Geschmack, er macht das Bier auch haltbar. Das wussten schon die Brauer im Mittelalter zu schätzen. Auch heute noch steht der Hopfen hoch im Kurs: Deutschland ist nicht nur einer der führenden Hopfenproduzenten weltweit, sondern auch die größte Braunation Europas. Über 6.000 verschiedene Biere aus mehr als 1.400 Brauereien zeigen, welche enorme Vielfalt in unserem Hopfen steckt. Rund 100 Millionen Hektoliter Bier werden jedes Jahr in Deutschland gebraut. Hopfenernte ist aber nur einmal im Jahr. Damit der Hopfen haltbar wird und seinen frischen Charakter behält, muss man ihn trocknen und pressen oder auf natürliche Weise zu Extrakt verarbeiten. Dabei verändert der Hopfen nur seine Form, aber die wertvollen Inhaltsstoffe und der gute Geschmack bleiben selbstverständlich erhalten. Die geschmackliche Bandbreite des Hopfens ist enorm: blumig, fruchtig, citrusartig, würzig, bitter - und vieles mehr. Es gibt weltweit mehrere hundert Hopfensorten: von Ariana und Apollo bis zu Herkules und Monroe. Und das Beste: Durch diese vielen Sorten können die Brauer in Kombination mit Malz und Hefe auf ganz natürliche Weise neue Aromen ins Bier zaubern.