Brauereigeschichte sichtbar gemacht

Schüler des Bruckner stellen ihr P-Seminar in der Karmeliten-Brauerei vor

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Sie alle hatten viel Freude an der Vorstellung der Arbeit aus dem P-Seminar (Schautafeln) der Bruckner-Schüler zu der Geschichte der Karmeliten-Brauerei.

Sie haben sich im Rahmen ihres Projekt-Seminars auf eine spannende Zeitreise durch die Geschichte der Karmeliten-Brauerei gemacht: die angehenden Abiturienten und ihr Projektleiter Hermann Radlbeck vom Anton-Bruckner-Gymnasium. Am Donnerstagnachmittag wurde auf vier großen und aussagekräftigen Schautafeln die 650 Jahre währende Geschichte der Brauerei der Öffentlichkeit präsentiert.

Brauerei-Geschäftsführer Christoph Kämpf begrüßte die Schüler zusammen mit Studiendirektor Paul Wintermeier, die diese Arbeit erstellt haben, ebenso wie die anderen Ehrengäste Bürgermeister Hans Lohmeier und die Stadträte Hannelore Christ, Peter Mittermeier, Peter Ries, Andreas Fuchs, Dr. Albert Solleder, Ulrich Schultes und Holger Frischhut. Fachliche Unterstützung gewährten den Schülern Dr. Dorit-Maria Krenn vom Stadtarchiv und Dr. Stefan Maier vom Gäubodenmuseum der seine „Schatzkiste“ für dieses Projekt öffnete.

„Sie haben die Geschichte der Karmeliten Brauerei neu ausgegraben und bringen ein Stück Straubing an die Öffentlichkeit zurück“, sagte Bürgermeister Hans Lohmeier in Richtung ABG-Schüler. Paul Wintermeier erläuterte den Werdegang zu diesem P-Seminar „Bier“ in der Schule, wo mit Hermann Radlbeck ein Fachmann und Braumeister unter dem Dach des Gymnasiums als Kollegstufenbetreuer tätig ist. Dr. Andreas Kuhn vom Haus der Bayerischen Geschichte in Augsburg stand den Schülern bei der Erarbeitung der Grundlagen und der Gestaltung der Wandtafeln zur Seite.

Lisa Mühlbauer und Regina Kilmer stellten die vier Schautafeln vor. Die geschichtlichen Anfänge der Brauerei sind auf Tafel 1 festgehalten. Der bebilderte Stammbaum der Familie Sturm ist auf Tafel 2 abgebildet. Alte Straubinger Brauereien auf einem frühen Straubinger Stadtplan und ein Plakat zum Tag der offenen Tür im Neubau der Brauerei am 27./28. September 1980 in der Senefelder Straße weist die Tafel 3 aus. Die vierte Tafel zeigt verschiedene Bierdeckel und Flaschenetiketten der Karmeliten Brauerei aus verschiedenen Jahren. Ergänzt wird die Ausstellung, die in Zukunft Bestandteil bei den Brauerei-Führungen sein wird, durch eine Schauvitrine mit alten Bierkrügen und Biergläsern. Und wie es sich in Bayern gehört, gab es am Ende noch eine kräftige Brotzeit mit einer Palette von alkoholfreien Getränken der Brauerei.