Goidhaibal im Elektro-Truck

Karmeliten-Brauerei testet Auslieferungslastwagen

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Fährt die Karmeliten-Brauerei bald elektrisch? Im Bild (v.l.) Brauerei-Geschäftsführer Christoph Kämpf, MAN-Verkaufsleiter Thomas Raab und zwei seiner Kollegen sowie Mitarbeiter der Karmeliten-Brauerei.

Bei der Umsetzung des autarken Energie-Systems der Karmeliten-Brauerei stellte MAN am Dienstagvormittag einen 26 Tonner Elektro-Lastwagen auf dem Hof der Brauerei und bei einer Goidhaibal-Auslieferung vor.

Bei einer Preisverleihung zum Energy-Award war Geschäftsführer Christoph Kämpf auf den Mitkonkurrenten MAN-Elektro aufmerksam geworden. Nach Österreich können nun auch Elektro-Lastwagen in kleinen Stückzahlen nach Deutschland auf den Markt kommen, berichtet Thomas Raab, MAN-Verkaufsleiter in Regensburg für die Vertriebsregion Südost. Die Karmeliten-Brauerei denkt von der Produktion in die Logistik, sagt Christoph Kämpf und möchte – wenn es sich als vorteilhaft erweist – einen solchen Elektro-Lastwagen erwerben. Auch eine eigene Ladestation soll vor Ort aus Abwasser Strom erzeugen, damit sich das Fahrzeug CO2-neutral bewegt. 200 Kilometer Reichweite – gerade weit genug um ausreichend Goidhaibal in die Region zu liefern.

Sehr ruhig kommt der große Truck daher. Allerdings ist das Fahrzeug mit zwölf großen Batteriepacks nicht ganz billig: MAN verlangt für die Typenbezeichnung eTGM rund 400??000 Euro. Damit könnte die Karmeliten-Brauerei in Niederbayern elektrisch führend fahren und ganz neue Logistikwege gehen. Alles so ganz ohne Motor. Das Fahrgestell verfügt über eine gelenkte Nachlaufachse.

Zwei Paletten Goidhaibal wurden dann gleich mal mit dem Elektro-Lastwagen, der aus Österreich auf einem Tieflader nach Straubing kam, zum Kunden gebracht.