Regionaler Genuss

Karmeliten-Volksfestbier aus Gäuboden-Gerste

 

Nachhaltig, regional und nachvollziehbar – darauf kommt es der Karmeliten-Brauerei bei der Auswahl ihrer Rohstoffe vor allem an. Bereits vor drei Jahren gründete die Traditionsbrauerei eine regionale Braugerstengemeinschaft mit Saatgutzüchtern, Landwirten und einer Mälzerei, um für ihre Produktion beste Gerste aus der Region zu erhalten (wir berichteten). Seit diesem Jahr werden alle Biere mit 100 Prozent regionaler und nachhaltig gebauter Braugerste aus der Umgebung rund um Straubing gebraut.

 

Braumeister Thomas Eichenseher überzeugte sich bei der Ernte diesmal gleich selbst. Denn die ausgezeichnete Qualität der Karmelitenbiere beginnt für die Brauer bereits beim Anbau der Braugerste im Gäuboden und im Vorderen Bayerischen Wald.

 

„In Zeiten der Globalisierung ist es für Verbraucher nicht mehr selbstverständlich, über die Herkunft von Lebensmitteln und deren Herstellung informiert zu werden. Für uns als mittelständische Brauerei ist das aber ein wichtiges Qualitätsmerkmal“, betont Christoph Kämpf, Geschäftsführer der Karmeliten-Brauerei. Höchste Qualität, Regionalität, Transparenz und Achtsamkeit verbinden die Regionalpartner und lassen ihre Gemeinschaft Jahr für Jahr größer werden.

 

Besonders stolz sind die Verantwortlichen der Karmeliten-Brauerei darauf, dass seit heuer alle Biere mit ausschließlich regionaler Gerste gebraut werden können – selbstverständlich auch das Festbier für das Gäubodenvolksfest. Das wurde bereits Anfang Mai eingebraut, um die wichtige Lager- und Reifezeit von zwölf Wochen zu gewährleisten.

 

Traditionell kommen beim Brauen natürlich nur vier Zutaten nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 in den Sudkessel: Malz, Hopfen, Wasser und Hefe. Darüber hinaus setzt die Brauerei auf einen ressourcenschonenden Brauvorgang. Mit dem Konzept der „Energieautarken Brauerei“, der Investition in moderne Technologie, wird eine Energie-Effizienz mit der Einsparung von 99,5 Prozent CO2-Emissionen erreicht.