Karmeliten Brauerei als TOP-Unternehmen Niederbayerns ausgezeichnet

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Straubing, 1. Oktober 2019. Aus den Händen von Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich durfte Christoph Kämpf, der Geschäftsführer der Karmeliten Brauerei, die Auszeichnung zum TOP-Unternehmen Niederbayerns in Empfang nehmen. Im Rahmen einer Feierstunde im Straubinger Sparkassensaal wurde das Unternehmen für sein vorbildliches Engagement im Bereich Umweltschutz, Soziales und Mitarbeiterorientierung geehrt.


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Als „Leuchtturm im Raum Niederbayern“ lobte Dr. Heinrich als Vertreter des Bezirks Niederbayern in seiner Laudatio das mittelständische Unternehmen mit seinen rund 30 Mitarbeitern. Vor allem seine innovative Ausrichtung hin zu einer nahezu energieautarken Bierherstellung unter Verwendung ausschließlich regionaler Rohstoffe sei als herausragendes Zukunftskonzept und großartige unternehmerische Leistung zu würdigen. Geschäftsführer Christoph Kämpf bringt die Bedeutung dieser besonderen Auszeichnung zum Ausdruck: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung zum TOP-Unternehmen und sind sehr stolz darauf. Auch fühlen wir uns damit in unserer jahrelangen Arbeit bestätigt und nehmen daraus einen kräftigen Motivationsschub für viele weitere Projekte mit.“ Besonders die Integration von Menschen mit Behinderung in den Arbeitsalltag, der Werte- und Leitbildprozess mit allen Mitarbeitern, sowie das Konzept der Energieautarken Brauerei waren ausschlaggebend für die Jury.

 

Neben der Karmeliten Brauerei als TOP-Unternehmen Niederbayerns wurden drei weitere Straubinger Unternehmen für ihr vorbildliches Engagement ausgezeichnet: Die Straubinger Metallbau GmbH, die Elektro Hörtensteiner GmbH, sowie die Sonplas GmbH. In der Festrede von Regierungspräsident Rainer Haselbeck, lobte er die Entwicklung und die Ausdauer der Unternehmen und ermutigte sie dazu, die anstehenden Herausforderungen der Wirtschaft mutig anzugehen. Der Standort Straubing sei in Europa einzigartig und biete allen etablierten Unternehmen und Neugründern beste Chancen für eine erfolgreiche Zukunft.

Das ganzheitliche Energiekonzept mit optimaler Rohstoffnutzung verfolgt die Karmeliten Brauerei bereits seit dem Jahr 2013, als sie sich mit dem Bau eines neuen Sudhauses für die Zukunft rüstete. Seitdem setzen die Verantwortlichen auf einen möglichst effizienten und ressourcenschonenden Brauvorgang, sowie den weitgehenden Verzicht auf Primärenergie, die Verwertung anfallender Reststoffe, vor allem aus dem Abwasser, und die Nutzung von Naturkälte in Form von Schnee. Damit wird eine höchstmögliche Energie-Effizienz mit der Einsparung von über 99,5 Prozent CO²-Emissionen im Vergleich zu durchschnittlichen Brauereien erreicht.

 

Außerdem werden zum Brauen aller Karmeliten Biersorten ausschließlich regionale Rohstoffe aus kontrolliertem Anbau verwendet. Traditionell kommen dabei nur vier Zutaten nach dem Bayerischen Reinheitsgebot von 1516 in den Sudkessel: Malz, Hopfen, Wasser und Hefe. Besonders die Braugerste, die zum Brauen zuvor in einer Mälzerei vermälzt wird, kommt zu 100% von Landwirten aus der Region um Straubing und dem Vorderen Bayerischen Wald. So trägt das Unternehmen zu einem starken regionalen Wirtschaftskreislauf bei und schont die Umwelt durch achtsames unternehmerisches Handeln.

 

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Vertreter der Karmeliten Brauerei, Laudatoren und Vertreter der Stadt Straubing freuen sich über die Auszeichnung als TOP-Unternehmen Niederbayerns.

 

Von links: Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Dr. Martin Kreuzer vom Verein der Freunde der Stadt Straubing, Geschäftsführer Christoph Kämpf mit Frau Birgit Kämpf und Martina Kulzer von der Karmeliten Brauerei, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Daniela Bachmeier vom Amt für Wirtschaftsförderung in Straubing und Oberbürgermeister Markus Pannermayr.

(Foto: Barbara Rötzer)