13. September 2013

Karmelitenbrauerei investiert in neues Sudhaus

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Das neue Sudhaus der Brauerei in Straubing. (tie/Foto: tie)

Die Karmelitenbrauerei aus Straubing hat am Donnerstag ihr neues Sudhaus der Öffentlichkeit vorgestellt. Die rund zwei Millionen Euro teure Investition ist bereits seit sechs Monaten in Betrieb, so Geschäftsführer Christoph Kämpf. Hintergrund für die Neuanschaffung seien die ständig steigenden Energiekosten und Kosten für Ersatzteile gewesen.

 

Das alte Sudhaus war 33 Jahre alt. Das neue Sudhaus ist kaskadenförmig aufgebaut. So waren Sudhäuser schon früher einmal konzipiert. An oberster Stelle wurde mit dem Brauen begonnen und damit das natürliche Gefälle ausgenutzt, um die einzelnen Schritte des Brauvorgangs durchzuführen. Die Firma Ziemann aus Ludwigsburg hat in das neue Sudhaus einige Weltneuheiten eingebaut, die nicht nur Energie, sondern auch Ressourcen sparen. Hierzu zählen ein neuer Maischerührer, der die Maische intensiver vermengt und dadurch die Rohstoffe besser nutzt.

 

Der neu konzipierte Läuterbottich des Sudhauses beschleunigt dem Geschäftsführer zufolge die Trennung der festen Malzstoffe von der Flüssigkeit und lässt so nur die edlen Stoffe durch. Der neue Würzekocher im Sudhaus rufe nur so viel Energie ab, wie auch tatsächlich benötigt werde. Er gebe der Brauerei aber die Möglichkeit, die für jede Biersorte typischen Aromen zu erhalten. Trotz aller technischer Neuheiten, stellt Kämpf aber klar: „Die Zunge des Braumeisters ist natürlich nicht ersetzbar.“

 

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